Shy Tech von dreiform

Showroom-Konzept 3M Customer Inspiration Lab

In Neuss hat das Unternehmen 3M einen ungewöhnlichen Showroom geschaffen, für dessen Konzeption das Kölner Unternehmen dreiform zuständig war. Die Philosophie der Raumgestaltung basierte dabei auf dem sogenannten “Shy Tech”-Prinzip. 

Gutes Beispiel für "Shy Tech": Der Tisch im Collaboration Room des 3M Customer Inspiration Labs ist mit drei RFID-Leseflächen sowie hinter Klappen verborgenen Anschlussfeldern ausgestattet.

Jörg Küster

Gutes Beispiel für “Shy Tech”: Der Tisch im Collaboration Room des 3M Customer Inspiration Labs ist mit drei RFID-Leseflächen sowie hinter Klappen verborgenen Anschlussfeldern ausgestattet.

Die anspruchsvolle Aufgabe der Raumgestaltung für den Showroom 3M Customer Inspiration Lab samt digitaler Ebene zwischen Granitboden und Glasdach oblag der Kölner dreiform GmbH, die seit mehr als 15 Jahren kundenspezifische Kommunikationsformate in unterschiedlichen Dimensionen entwickelt. „Der Name dreiform leitet sich von der seit 2001 verfolgten Ausrichtung unserer Kerndisziplinen ab: Architektur, Design, Kommunikation“, verrät Ralf Nähring, einer der Gründer und Geschäftsführer von dreiform, über den Ursprung des Firmennamens. Heute versteht sich dreiform als Full Service-Dienstleister, der mit einem Team aus Spezialisten unterschiedlicher Disziplinen komplexe Herausforderungen meistert – das Motto lautet „Kommunikation und Raum für Menschen und Marken“.

Bei Projekten wird in Zusammenarbeit mit dem Kunden zunächst die kommunikative Aufgabe analysiert und aus den in diesem Zusammenhang gewonnenen Erkenntnissen werden Plots oder „Erlebniswege“ entwickelt, die letztlich in einem gestalteten Raum resultieren. Da war auch beim Raumkonzept für das 3M Customer Inspiration Lab der Fall, wobei dreiform auf einen bereits bei anderen Projekten für 3M in Deutschland, Österreich und den Niederlanden gesammelten Erfahrungsschatz zurückgreifen konnte. Die Raumgestaltung des 3M Customer Inspiration Lab in Neuss folgte dabei einer von dreiform mit dem Begriff „Shy Tech“ bedachten Philosophie: Die beiläufig unterstützende Medientechnik tritt an die Stelle einer plakativen höherschneller-weiter-Technikdemonstration. „Wir glauben nicht, dass ein Projekt für ein Technologieunternehmen wie 3M vordergründig Hardware-getrieben sein muss“, sagt Ralf Nähring und verwendet Begriffe wie „natural user interface“, „intelligent interior“, „knowledge landscapes“ und „digitale Bodenschätze“ sowie „Oberflächen mit Tiefe“ – anschauliche Wortbilder, welche sich allesamt auf das Lab anwenden lassen.

Autor: Jörg Küster

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