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SPIE installiert elektrotechnische Infrastruktur im neuen Notfallzentrum Eschborn

SPIE installiert die elektrotechnische Infrastruktur für das Notfallzentrum in Eschborn bei Frankfurt am Main. Im November 2018 gewann der Multitechnik-Dienstleister den öffentlichen Auftrag für den Neubau, der auf einem über 16.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht. Die Arbeiten begannen im April 2019 und sollen bis Anfang 2020 abgeschlossen werden.

(Bild: Stark Architekten)

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Zum Leistungsumfang gehören die gesamte Elektro- und Sicherheitstechnik sowie der Schaltanlagenbau. Damit ist SPIE für die Herstellung der Hauptverteilungen und Unterverteilungen, die Beleuchtung, die Sprachalarmierungsanlage, die Brandmeldeanlage, die Medientechnik, das Datennetz und den Blitzschutz verantwortlich. Über die KNX-Technologie werden zum Beispiel die Zutrittskontrolle und die Jalousien gesteuert. Außerdem errichtet der Multitechnik-Dienstleister die Hauptversorgung inklusive des Notstromaggregats. „Die Rettungskräfte müssen immer für einen Einsatz gewappnet sein, ein Stromausfall könnte überlebenswichtige Zeit kosten. Um in jedem Fall eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu gewährleisten, haben wir eine Netzersatzanlage installiert“, sagt Michael Wirths, Projektleiter bei SPIE Pulte, dem für diesen Auftrag verantwortlichen Unternehmen innerhalb von SPIE Deutschland & Zentraleuropa. Für das Großprojekt werden unter anderem 850 Beleuchtungskörper, 500 Rauchmelder und 230 Lautsprecher installiert und 110 Kilometer Kabel und Leitungen montiert. In insgesamt nur zehn Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Das Notfallzentrum in Eschborn besteht aus zwei neuen Gebäuden: Einem Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Eschborn und einer Rettungswache des Main-Taunus-Kreis mit weiteren Räumen für den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Dieser bringt dort vor allem den Katastrophenschutz und die sozialen Dienste unter. Die aktuellen Räumlichkeiten der verschiedenen Einsatzkräfte sind mit der Zeit zu klein geworden, um Equipment und Ausstattung entsprechend bedienen und lagern zu können. Das Notfallzentrum bietet künftig Platz für 25 Feuerwehrfahrzeuge, drei Fahrzeuge des Rettungsdienstes und elf des ASB. Außerdem wird es Schlafräume für die 24-Stundenbereitschaft, Lagerräume für Kriseneinsätze, eine Küche für Essen auf Rädern sowie Schulungs- und Büroräume geben.

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