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Orgatec 2018 präsentiert Plant 10.1

„Arbeit neu denken“ – Unter diesem Motto greift die Orgatec in diesem Jahr aktuelle Fragen rund um das Thema Arbeitswelten auf und präsentiert neue Lösungen für den rasanten Wandel, in dem sich diese befinden. Mit der Eventfläche „Plant 10.1“ will sie 2018 auch emotional polarisieren und geht dabei auch neue Wege der Präsentation.

Inmitten der Halle 10.1 werden hier vom 23. bis 27. Oktober 2018 sieben Erlebnis-Szenarien geradezu dazu auffordern, alle bisherigen Vorstellungen über Bord zu werfen und ganz neu über zukunftsweisende Arbeitsformen und activity based working nachzudenken. Mit Plant 10.1 will die Orgatec gemeinsam mit dem Consultingunternehmen detecon, der Kreativagentur Orange Council und in engster Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe Freeters & Friends eine Fläche gestalten, die auf spektakuläre, emotionale und auch provokante Art und Weise neue, kreative Ansätze für den Arbeits- und Lebensraum Büro erlebbar macht. Denn bisherige starre Organisationen lösen sich auf, flexible und agile Strukturen treten an ihre Stelle. Das hat großen Einfluss auf Arbeitsumfelder, die Gestaltung des Arbeitsplatzes und die Denkweisen aller Belegschaften. Innovationskultur ist die wichtigste Voraussetzung für Unternehmen, um Transformationsprozesse in Richtung „New Work“ erfolgreich in Gang zu setzen und so zu überleben.

Diesen Ansatz sollte man nicht leichtfertig als künstlerische Spielerei abtun, die Unternehmen keinen Nutzen bringt. Das ungewöhnliche Joint-Venture aus Unternehmensberatung, Kreativagentur und Künstlern berät und unterstützt seit Langem das Change-Management von Unternehmen mit künstlerischen Rauminterventionen und begleitendem Storytelling. Bei erfolgreich umgesetzten Projekten mit der Robert Bosch GmbH, SAP, Kairos Med, Innogy oder der Telekom gab es messbare Erfolge in den Bereichen Umsatzsteigerung,  Mitarbeiterzufriedenheit und mediale Außenwirkung.

Die sieben vorgestellten Arbeitswelten werden sich deshalb an den Bedürfnissen klassischer Unternehmen ausrichten. So finden die Themen ‚Co-Working‘, Präsentationsräume, ‚CrativeSpace‘, ‚LivingRoom‘ und ‚MiniHome‘ ebenso Berücksichtigung wie Räume zum kreativen Auftanken durch Sport und Spiel (‚Playground‘) und Räume, die helfen, neue Standpunkte zu finden (‚HochSitz‘). Warum ist das für Unternehmen aktuell so wichtig? Weil die „fünf großen I“ – Inspiration, Intuition, Imagination, Improvisation und Interaktion – die wichtigsten Einflussgrößen für innovatives Denken sind. Und genau darauf fokussiert sich Plant 10.1 und wird programmatisch und gestalterisch ein emotionales Experimentierfeld und Bühne zugleich sein.

Auf völlig neue Weise wird so gezeigt, wie Arbeitswelten und die Menschen darin zu „Innovativ-Werkzeugen“ werden können, um Veränderungsprozesse in Unternehmen zu unterstützen. Denn bei vielen Erneuerungskonzepten für Bürogebäude steht heute oft ausschließlich die funktional-rationale Ebene von Räumen im Vordergrund: Es wird darauf geachtet, ob die Stühle zusammenpassen, die Vorgaben der Arbeitssicherheit erfüllt werden etc. Die emotional-intuitive Ebene kommt häufig zu kurz. Dabei ist beispielsweise die Integration von kulturellen Aspekten in die Arbeitswelt wichtig für die emotionale Bindung der Mitarbeiter und führt zu einer stärkeren Identifikation mit dem eigenen Unternehmen – im „war of talents“ ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Sieben auf einen Streich

So geht es bei der ‚CoWorking‘-Themeninsel um konzentriertes Arbeiten für sich und in Gemeinschaft und die Frage, wie sich der Wunsch nach Transparenz und Flexibilität mit dem Bedürfnis nach Sicherheit, Effektivität und Konzentration in Einklang bringen lassen. Part 2 der Sonderfläche, der ‚LivingRoom‘, ist darauf ausgerichtet, einen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen, an dem man abschalten kann und dennoch die Arbeit nicht vergessen muss. Kurz: Informelle Begegnungen als Teil des gemeinsamen Arbeitens. Um konzentriertes Arbeiten ohne einen festen Arbeitsplatz geht es beim ‚MiniHome‘: Es ist dabei gedacht als temporärer Stammsitz, „Gastspielort“ im eigenen oder fremden Unternehmen. Ein Ort, der individueller ist als ein Hotelzimmer und näher dran am Unternehmen. Viele solcher ‚MiniHomes‘ könnten einen Gästecampus für interne Tagungen bilden.

Wer arbeitet, muss auch spielen – so könnte das Motto des ‚PlayGrounds‘ lauten: In diesem Bereich werden Erkenntnisse aus dem Game-Bereich benutzt, um diese in die Arbeitswelt von morgen zu übertragen. Gamefication als Innovations-Tool. Neue Sichtweisen zu finden ist Thema des ‚HochSitz‘. Gezeigt werden neue Ansätze, wie Veränderungen in der alten Arbeitsumgebung dabei helfen können, die Gedanken frei zu machen und einen neuen Blick auf die Dinge zu bekommen. Warum nicht das nächste Brainstorming auf einen echten Hochsitz mitten im Unternehmen verlagern? Präsentation und Interaktion sind das Thema bei ‚BühneFrei‘. Präsentieren, Erklären und Instruieren entspringen meist einem Top-Down-Denken. Aber wird auf diese Weise wirklich etwas gelernt, wenn man Botschaften und Instruktionen als Einbahnstraße anordnet? Ziel dieses Bereiches ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man im betrieblichen Alltag interaktive Bühnen schaffen kann, um lebendigen Vortrag und aktiven Austausch zu fördern. Last but not least lädt der ‚DenkRaum’ dazu ein, strukturierte Phasen der Zusammenarbeit verbessern. Die Anziehung von freien Assoziativkräften, die ein normaler Meetingraum nur selten bereithält, steht im Vordergrund dieses Flächenteils. Dabei soll eine kreative Atmosphäre entstehen, die kreative Meetings fördert.

Um in einen zusätzlichen Dialog mit den internationalen Fachbesuchern zu treten und Themen noch verständlicher zu machen, werden alle sieben Themeninseln mit einem Begleitprogramm bespielt. So werden während der gesamten Messe auf der Bühne der Sonderfläche oder im Rahmen von Workshops internationale Speaker und Coaches auftreten, um Inspirationen zu geben und mit den Besuchern in die aktive Diskussion einzutreten.

 

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