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Ludwigswelten – Wettbewerb für Szenografie im öffentlichen Raum

Neuer Wettbewerb ruft zur Inszenierung der Ludwigsburger Weststadt auf

Die Stadt Ludwigsburg und Raumwelten – Plattform für Szenografie, Architektur und Medien setzen sich für neuartige, kreative und interaktive Projekte ein. Im Rahmen von Raumwelten (22. bis 25. November 2017) wird der mit 60.000 Euro dotierte Preis „Ludwigswelten – Wettbewerb für Szenografie im öffentlichen Raum“ erstmalig prämiert.

Pavillon der Raumwelten 2015 von innen
Reiner Pfisterer / Film und Medienfestival gGmbH

Der öffentliche Raum ist hart umkämpft von verschiedenen Interessengruppen, manchmal schwer abzugrenzen vom privaten Raum und so bedeutend für Kommunikation und Austausch – ob digital oder physisch. Eine besondere Herausforderung stellt der Umgang mit sogenannten Un- oder Angstorten sowie unbelebten Industriegebieten für die urbane Stadtentwicklung dar. Die Bespielung mit Instrumenten der Szenografie kann hierbei zur Revitalisierung einen wichtigen Anteil beitragen. Die Ludwigsburger Weststadt befindet sich in einem Transformierungsprozess von einem klassischen Industrieort zu einer urbanen und kreativen Lebens- und Arbeitswelt. Daher haben die Stadt Ludwigsburg und die Veranstalter von Raumwelten diese als Wettbewerbsort auserwählt.

Der Preis „Ludwigswelten“ soll ein kreatives szenografisches Konzept zur Bespielung eines definierten Ortes in der Ludwigsburger Weststadt auszeichnen. 2017 ruft dieser fortan jährliche Wettbewerb zum ersten Mal Studierende auf, ihre außergewöhnlichen Hochschulprojekte einzureichen. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert, davon sind 5.000 Euro als Honorar und 55.000 Euro für die Realisierung vorgesehen.

Weiterer Wettbewerb zum Stadtjubiläum Ludwigsburgs: „Raumpioniere“
Im Rahmen des 300. Stadtjubiläums von Ludwigsburg im Jahr 2018 wird neben „Ludwigswelten“ ein weiterer Architektur-Wettbewerb ins Leben gerufen: Die Auslobung von „Raumpioniere“, initiiert durch die Stadt Ludwigsburg und das Ludwigsburg Museum, findet einmalig im Jahr 2017 statt: Der Preis steht für visionäre Ideen für Wohnen auf kleinstem Raum zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema zeitgemäßes und urbanes Wohnen. Der Wettbewerb „Raumpioniere“ richtet sich an Architekten, Künstler, Szenografen und Studierende der genannten Fachrichtungen. Der Preis „Raumpioniere“ ist mit 25.000 Euro dotiert, davon sind 5.000 Euro als Honorar und 20.000 Euro für die Realisierung vorgesehen.

Beide Preise „Raumpioniere“ und „Ludwigswelten“ werden am 24. November im Rahmen des Raumwelten Kongresses in Ludwigsburg vergeben. Die Realisierung der Siegerprojekte soll bis zum Stadtjubiläum im Sommer 2018 abgeschlossen werden.

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