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IFA⁺ Summit: Die wichtigsten Themen der Digitalisierung

Der IFA⁺ Summit rückt immer näher und bringt am 4. und 5. September Persönlichkeiten der Technik- und Digital-Industrie zusammen. Motto in diesem Jahr: PLUG-INspiration. Dazu kommen mehr als 30 Speaker in die Messehalle 26b. Hier werden sechs dieser Vordenker und Visionäre vorgestellt: 

Klaus Schroeder ist strategischer Direktor und Partner bei Design People Aarhus (Dänemark), einer preisgekrönten Innovations- und Designberatungsfirma. Zugleich ist er UN-Berater für Gender und Technology. Schroeder erforscht Konsumentengewohnheiten. Frauen seien mehr an einer einfachen Bedienung interessiert, während Männer den Fokus oft auf das Gerät an sich legen, sagt er. Auf dem IFA⁺ Summit beschreibt Schroeder die Gender-Trends im digitalen Markt sowie den Einfluss des Internet of Things auf die Bedürfnisse von Konsumenten.

Raj Talluri verantwortet den Geschäftsbereich Internet of Things bei Qualcomm Technologies (USA) und ist Verfechter der 5G-Infrastruktur. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Geschäfts- und Ingenieurmanagement und im strategischen Marketing. Vormals war er ein Executive bei Texas Instruments und schuf neue Unternehmen in der digitalen Unterhaltungselektronik. Beim IFA⁺ Summit wird er über die Bedeutung von Mobilfunk und Infrastrukturen für das enorm datenaufwendige und -hungrige Internet of Things sprechen.

André Sommer sieht als Mitbegründer von HiDoc, einem Startup aus Berlin, große Chancen im modernen Gesundheitswesen für digitale Therapien. Sommer, der Medizin studiert hat, ist der festen Überzeugung, dass chronisch Kranken mit digitalen Lösungen schneller und effizienter geholfen werden kann. Dafür entwickelte HiDoc eine App, in der die Patienten wie in ein Tagebuch ihren Krankheitsverlauf eintragen. Ihnen werden dann individuelle Therapiepläne angeboten. Warum es sich lohnt, Daten zur Verfügung zu stellen, erklärt er beim IFA⁺ Summit.

Clemens Conrad ist als CEO Europe verantwortlich für die operative Performance der Firma Vectorform (Deutschland). Das Unternehmen, das in digitale Produkte für Firmen investiert, hat das Credo: Moderne Business Leader müssen digital denken, um Innovationen voranzutreiben. Conrad leitet zudem das globale Design Department. Seit 2007 ist er Creative Director und wird als Visionär, Influencer und Vordenker geschätzt. Beim IFA⁺ Summit diskutiert er „VR – Real Life vs. Fantasy“.

Lennic Qian arbeitet bei QIHAN Technologies. Das Unternehmen hat zum Beispiel einen humanoiden Roboter namens Sanbot entwickelt, der etwa in Flughäfen und Hotels Kunden informieren und bedienen soll. Qian hat zwischenzeitlich Station bei Huawei gemacht. Nach sechs Jahren zog es Lennic zurück nach Shenzhen, wo er zuerst bei Harxon arbeitete, dann zu QIHAN wechselte. Dort arbeitet er als Vice President of International Sales and Marketing. Beim IFA⁺ Summit ist er für die Firma bei der Diskussion um die Frage „Who needs Humans in the Time of AI“ involviert.

Arne Hintz‘ Forschung an der Cardiff University (UK) verbindet Kommunikationspolitik, Medienaktivismus, Gesellschaftsmedien und technologischen Wandel. Eine hochaktuelle Kombination: Wie politisch ist das Digitale? Wer kann es nutzen – und wofür? Als Co-Autor des Buches „Beyond WikiLeaks“ beschäftigt er sich auch mit der Zukunft der Medien. Was ist sicher? Wer nutzt was? Beim IFA⁺ Summit stellt er sich mit seinen Zuhörern der Frage: Wie offen sind wir mit unseren digitalen Daten. Freiwillig. Und unfreiwillig.

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