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Deutsche Oper Berlin mit Fassadenprojektion von Christie

Um die Aufmerksamkeit von Operbesuchern und Passanten verstärkt auf die Außenfassade der Deutschen Oper Berlin zu lenken, entschied sich das Haus insbesondere für die dunkle Jahreszeit für eine lichtstarke Fassadenprojektion. Dafür entschied man sich für einen Laser-Phosphor-Projektor von Christie. 

Fassadenprojektion der Oper Berlin (Bild: Christie)

 

Das Haus an der Bismarckstraße wurde nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg 1961 als Bürgeroper wiedereröffnet und gehört mit fast 2.000 Plätzen zu den größten in Deutschland. Während die imposante Waschbetonfassade des Gebäudes einst als Symbol für die Trennung der Kunst vom grauen Alltag dienen sollte, brachte diese Aktion die Kunst zurück zur Straße und in die Innenstadt. Sätze wie „Der Vogelfänger bin ich ja“ oder „Largo al factotum della cittá“ waren als Inspiration und Einladung zu großen Opernabenden gedacht.

„Wir wollten die starke Außenfassade der Deutschen Oper Berlin nutzen und durch knappe prägnante Sprüche sowie Logo-Variationen Aufmerksamkeit hervorrufen“, erklärt Marion Mair, Direktorin Vertrieb und Marketing, Deutsche Oper Berlin. „Das ist uns mit Hilfe der Großprojektion gut gelungen. Passend zur Metropole Berlin wurden die Sätze allabendlich in verschiedenen Sprachen gezeigt.“

Die Herausforderung dabei: Was für den Innenraum der Oper gilt, nämlich beste Sicht und Atmosphäre, sollte auch für die Fassadenprojektion gelten. Die Slogans sollten weithin deutlich sichtbar sein. Für die allabendliche und über Monate währende Projektion musste somit eine Lösung gefunden werden, die nicht mit allzu viel Aufwand immer wieder neu bespielt werden und zudem zuverlässig über den gesamten Zeitraum laufen sollte.

Eine Aufgabe, die letztlich dem Laser-Phosphor-Projektor DWU1075-GS von Christie zufiel: Durch die integrierte Christie BoldColor-Technologie, eine spezielle Kombination aus Software, optischen Komponenten sowie zusätzlichen blauen und roten Lasern, liefert der WUXGA-Projektor Bilder mit hoher Helligkeit und genauer Farbwiedergabe nach Rec. 709 Standard.

Dauereinsatz ohne Lampenwechsel

Täglich von 17.00 Uhr bis 23.00 Uhr projizierte das hellste Modell der Christie GS-Serie im vergangenen Winter über einen Zeitraum von drei Monaten aus einer Entfernung von rund 55 Metern ein gut sichtbares 15 Meter breites Bild. Bei dieser Stundenanzahl wäre für den gleichen Zeitraum bei einem herkömmlichen Projektor bereits ein Lampenwechsel nötig gewesen, zudem hätte man den Projektor aufgrund der äußeren Bedingungen vor der winterlichen Kälte schützen müssen. Zusätzlicher Aufwand und somit ein Kostenfaktor, der sich einsparen ließ.

Die Content-Zuspielung erfolgte über ein mit einem LTE-Router gekoppelten Rechner. Den notwendigen Zugriff erhielt der Anwender ebenso wie der Kunde über einen VPN-Zugang, so dass die Deutsche Oper Berlin wie gewünscht täglich neue Präsentationen über das Cloud-basierte System einspielen konnte.

„Trotz des großen Bildes, der strukturreichen Fassadenoberfläche sowie der hohen Umgebungshelligkeit der Hauptstraße, lieferte der Projektor durch seine Helligkeit und den guten Kontrast ein optimales Bild“, so Ronny Zielke, Geschäftsführer des langjährigen Christie Partners b.MEDIA. „Da wir den Projektor in einem gegenüberliegenden Gebäude off-axis platzieren mussten, war das integrierte Warping von großem Vorteil.“

Die entsprechende Programmierung und eine Internetanbindung erlaubte den Zugriff auf den Projektor, wodurch er täglich an- und ausgeschaltet sowie überwacht wurde. „Unser Fazit ist absolut positiv. Der Christie DWU1075-GS hat sich über den langen Zeitraum zuverlässig bewährt und lief ohne Zwischenfälle, entsprechend beeindruckt war unser Kunde, so dass man durchaus überlegt, ob man diese Aktion im kommenden Winter fortsetzen wird“, so Zielke zum Abschluss.

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