Sachliche Eleganz mit klarer Linie

Moderne Konferenzräume bei Flick Gocke Schaumburg

Geradlinig und dennoch elegant präsentieren sich die Arbeits- und Kommunikationswelten im neuen Bonner Hauptsitz der Kanzlei Flick Gocke Schaumburg. Eine einfache Handhabung der Medientechnik, umfassende Konnektivität sowie nicht zuletzt eine nahtlose Integration in das architektonisch anspruchsvolle Ambiente überzeugen Mitarbeiter wie Mandanten. 

Flick Gocke Schaumburg Bonn Jörg Küster
Die neue Zentrale von Flick Gocke Schaumburg in Bonn.

Im Oktober 2016 hat Flick Gocke Schaumburg (FGS) eine neue Zentrale in Bonn bezogen. Der skulptural wirkende Bürokomplex wurde in bester Lage gegenüber der bekannten „Museumsmeile“ errichtet und ist für bis zu 600 Personen ausgelegt. Als sogenannter FGS Campus gruppiert sich das Gebäude um einen Innenhof, der auf einer Fläche von 1.800 m² vollständig glasüberdacht ist und durch vier miteinander verbundene Gebäudeflügel umschlossen wird. Das imposante Atrium wird bei FGS als Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum verstanden, an der sich Kunden, Partner und Mitarbeiter/innen begegnen. Für die Planung des Neubaus war das Düsseldorfer Architekturbüro Eller + Eller Architekten verantwortlich. Besonderes Augenmerk wurde auf Nachhaltigkeitsaspekte gerichtet, so dass der Bonner FGS Campus stolz auf ein Silber-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen verweisen kann. Weiterhin wurde der Architekturentwurf von Eller + Eller auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM mit dem „Architectural Review Future Projects Awards“ in der Kategorie Offices ausgezeichnet.

Konferenztrakt

Jenseits von Einzel- und Mehrpersonenbüros verfügt der FGS Campus über einen Konferenztrakt, in dem 13 mit Medientechnik ausgestattete Konferenz- und Besprechungsräume untergebracht sind. Die im Erdgeschoss angesiedelten Räume bieten je nach Dimension sechs bis zwölf Personen Platz. Drei Räume sind fest mit Videokonferenztechnik ausgestattet. Eine Besonderheit ist ein Schulungsraum, der mit einem interaktiven 84″-Whiteboard ausgerüstet ist. Regelmäßig genutzt wird hier u. a. ein ClickShare-System von Barco. „Wir wussten sehr genau, welche Anforderungen wir an die Medientechnik stellen“, sagt Michael Pape, stellvertretender IT-Leiter im Bonner Flick Gocke Schaumburg Büro. „Daher haben wir einen Planer gesucht, mit dem wir unsere Ideen umsetzen können.“ Verpflichtet wurde das Ingenieurbüro Bickmann Elektro-Planungsgesellschaft, welche die medientechnische Ausstattung gemeinsam mit Kuchem Konferenz Technik plante.

Michael Pape, stellvertretender IT-Leiter im Bonner Flick Gocke Schaumburg Büro Jörg Küster
Michael Pape, stellvertretender IT-Leiter im Bonner Flick Gocke Schaumburg Büro

Standortübergreifende Vernetzung

Für den neu bezogenen Bonner FGS Campus wurden Videokonferenzsysteme angeschafft, die zu anderen Büros der Partnerschaft kompatibel sind, so dass eine reibungslose standortübergreifende Kommunikation gewährleistet ist. Der Support wird durch die homogene Ausstattung vereinfacht: „Wenn ein Anwender in Berlin ein Problem hat, können wir es in Bonn unmittelbar nachvollziehen und bei Bedarf können wir sogar direkt auf die in der Hauptstadt installierte Anlage zugreifen“, berichtet Michael Pape. Die Videokonferenztechnik stammt von Polycom, wie auf Sideboards platzierte Kameras erkennen lassen. Die übrige Technik wird in den Besprechungsräumen erst nach dem Öffnen von Schranktüren sichtbar.

Bezüglich der Konnektivität wird in Tischanschlussfeldern alles geboten, was der Markt derzeit verlangt, und sogar die inzwischen ein wenig in die Jahre gekommene VGA-Schnittstelle wird weiterhin unterstützt. Für zeitgemäß ausgestattete Laptops ist ein HDMI-Port vorgesehen, der kombiniert mit diversen Adaptern als Universalschnittstelle dient. „Bei der Ausstattung der Besprechungsräume war uns wichtig, dass die Nutzer ohne technischen Support zurechtkommen“, erklärt Michael Pape. „Man muss lediglich sein Notebook mit der entsprechenden Anschlussbuchse verbinden und schon ist alles funktionsbereit.“ Die gemeinsame Arbeit an Dokumenten ist am Bonner Hauptsitz von FGS über den UCC-Client („Unified Communications & Collaboration“) der Mitel Telefonanlage möglich. Im Erdgeschoss dienen fest installierte NEC MultiSync 70″- Bildschirme der Darstellung von Bewegtbildinhalten. In den für interne Zwecke genutzten Besprechungsräumen auf anderen Etagen sowie in der Bibliothek kommen Varianten mit Diagonalen von 48″ beziehungsweise 50″ zum Einsatz.

Jörg Küster
Der Große Konferenzsaal weist eine vollflächige Fensterfront zum vom Tageslicht durchfluteten Atrium auf – hier einmal ohne …

Hier wie dort sind die Screens an professionellen Halterungen von Chief montiert. Bei starkem Sonnenlichteinfall samt daraus resultierenden Reflexionen auf den Bildschirmen kann eine Verschattung per Druck auf nahe der Türe angebrachte Sauter Tastenfelder heruntergefahren werden. Um die Buchung von Räumen inklusive der Bereitstellung des Caterings kümmert sich in der Bonner FGS Zentrale ein eigenes Serviceteam. Die mit einer LED-Signalisierung (rot/grün) sowie einem berührungssensitiven Display versehenen elektronischen 7,4″-Türschilder greifen auf einen Microsoft Exchange-Server zu.

Großer Konferenzsaal FGS Jörg Küster
…und mit ausgefahrenem Projektor und Leinwand.

Großer Konferenzsaal: Schick und funktional

Die medientechnische Ausstattung im FGS Campus befindet sich auf der Höhe der Zeit, nimmt sich visuell jedoch bewusst zurück und tritt erst bei Bedarf in Erscheinung. Die sachlich-geradlinige Anmutung, welche für die Architektur des Neubaus charakteristisch ist, setzt sich bei der Implementierung der Medientechnik fort. Ein perfektes Beispiel dafür ist der Große Konferenzsaal, der eine vollflächige Fensterfront zum vom Tageslicht durchfluteten Atrium aufweist. Der teilbare Saal lässt sich mithilfe einer verfahrbaren Trennwand sowie unterschiedlicher Bestuhlungsvarianten vielfältig nutzen. Hinsichtlich der Projektion war Flexibilität gefragt: Insgesamt vier an Liften befestigte Beamer lassen sich bei Bedarf aus der Decke ausfahren und werfen ihre Bilder auf motorisch ausrollbare Leinwände. Mit Gedanken an das elegant-reduzierte Erscheinungsbild des Großen Konferenzsaals sind Projektoren wie Lifte in weißen Gehäusen untergebracht und werden bei Nichtgebrauch in die Decke eingefahren.

Großer Konferenzsaal FGS Jörg Küster
Projektoren lassen sich im Großen Konferenzsaal bei Bedarf aus der Decke ausfahren.

Die Kamera des im Großen Konferenzsaal eingesetzten Polycom Videokonferenzsystems ist ebenfalls an einem Audipack-Deckenlift befestigt. Perfekt ins Bild passt im Großen Konferenzsaal der Verzicht auf konventionelle Lautsprecher: Für die Beschallung sind in die Decke eingelassene Novasonar-Biegewellenwandler (ML-Audio und Carbons) zuständig, die bei der Wiedergabe tiefer Frequenzen durch ebenfalls unsichtbar oberhalb der Leuchten angebrachte JBL Subwoofer unterstützt werden. Die Beschallungsanlage ist vorrangig für die Reproduktion von Sprache ausgelegt, aber auch multimediale Inhalte lassen sich in ansprechender Klangqualität wiedergeben. Die drahtlose Mikrofontechnik stammt von Beyerdynamic. Die Wahl fiel auf digital arbeitende TG 1000-Systeme, die sich nicht zuletzt durch die Möglichkeit zu einer verschlüsselten Signalübertragung sowie durch eine hohe Schaltbandbreite auszeichnen – in Zeiten von DVB-T2 und LTE ein wichtiges Argument. Drahtgebunden arbeiten zwei Sennheiser ME 36-Mikrofone, die fest an einem Rednerpult angebracht sind. Das Pult entstammt dem Portfolio von Walter Knoll und ist mit Monitor, Tastatur und Maus ausgestattet. Zur Unterstützung der Redner ist ein an einem rollbaren Gestell montierter Vorschaumonitor vorhanden.

In die Tischoberflächen sind Anschlussfelder eingelassen, die je nach Aufstellung oder Bestuhlungsvariante mit den im Raum verteilten Bodentanks zu verbinden sind. Gleiches gilt für das Rednerpult. Komfortabel steuern lässt sich die Medientechnik mithilfe übersichtlich gestalteter Touchpanel-Oberflächen. Häufig genutzte Standardszenarien sind praktischerweise als Presets hinterlegt. Jenseits der Medientechnikkomponenten lassen sich auch das Licht sowie die Verschattung über die berührungsempfindlichen Crestron Panels regeln.

Autor: Jörg Küster 

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Über Flick Gocke Schaumburg

Flick Gocke Schaumburg ist eine 1972 gegründete Partnerschaft von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern mit Standorten in Bonn, Berlin, Frankfurt a. M., Hamburg, München, Wien und Zürich. Mehr als 320 Partner und Fachmitarbeiter beraten global aufgestellte Konzerne, die Mehrheit der DAX-Werte, national und international tätige Familienunternehmen, mittelständische Unternehmen, vermögende Privatpersonen sowie gemeinnützige und öffentliche Institutionen im Steuer- und Wirtschaftsrecht. Am Gründungsstandort Bonn hat Flick Gocke Schaumburg im Oktober 2016 ein neues Bürogebäude am Trajektkreisel an der B9 bezogen – den FGS Campus.

Flick Gocke Schaumburg Bonn Jörg Küster
Die Bonner Zentrale von Flick Gocke Schaumburg hat im Oktober 2016 einen neuen Sitz in bester Lage unmittelbar gegenüber der bekannten „Museumsmeile“ bezogen.

 

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