Architektur & Licht im ‘Das Gutbrod’ in Stuttgart

In Stuttgart hat die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) ‘Das Gutbrod’ als Treffpunkt der Region eröffnet. Die Lounge mit angeschlossenem Seminarraum liegt im ersten Obergeschoss des denkmalgeschützten Hahn-Hochhauses an der Friedrichstraße 10.

Nachts zieht die indirekte, farblich flexible Beleuchtung die Aufmerksamkeit auf das Gutbrod.

Dirk Wilhelmy

Nachts zieht die indirekte, farblich flexible Beleuchtung die Aufmerksamkeit auf das Gutbrod.

Erbaut wurde das markante, 14-stöckige Gebäude an der Ecke zur Geschwister-Scholl-Straße in den Jahren 1962–64 nach Plänen des Architekten Rolf Gutbrod (13.9.1910 – 5.1.1999). Die Räume, jetzt saniert von Arelier Brückner, wurden in den vergangenen Jahren von einer Bausparkasse genutzt und waren kleinteilig unterteilt. Die neue Raumgestaltung bringt die Großzügigkeit zurück, eine zentrale Bar die ursprüngliche Nutzung. Architektonische Elemente der Bauzeit, darunter die massiven, gekanteten Rundpfeiler aus porigem Sichtbeton und die dreidimensionale Betondecke des Seminarraums, können sich neu entfalten. Alte und neue Attraktion ist die kantig breite Glasfront zur Friedrichstraße. Die raumhohen Scheiben lehnen sich weit nach außen und lassen die Lounge über dem Eingangsbereich schweben.

Ausbau und neue Möblierung kommunizieren selbstbewusst mit den zeithistorischen Bauelementen. Reduzierte Materialien und wenige dunkle, akzentgebende Farben sind Konzept. Die indirekte Beleuchtung ist farblich flexibel und lässt sich dem Anlass der Veranstaltung anpassen. Nachts zieht sie die Aufmerksamkeit auf das Gutbrod. Genutzt werden die für maximal 120 Personen ausgelegten Räumlichkeiten zukünftig von der WRS, den Fraktionen der Regionalversammlung und dem Verband Region Stuttgart. Zudem können regionalen Einrichtungen, Firmen und Organisationen ‘Das Gutbrod’ mieten.

Textbearbeitung: Redaktion 

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