Immersive Bühnenshow in Rom

270°-Projektion von Panasonic verwandelt Konzerthaus in Sixtinische Kapelle

Das Auditorium Conciliazione unweit des Petersplatzes in Rom kommt derzeit – zumindest vorübergehend – in neuem Gewand daher: Im Rahmen der immersiven Bühnenshow “Michelangelo und die Geheimnisse der Sixtinischen Kapelle” verwandeln sich Bühne und Zuschauerraum dank aufwendiger 270°-Projektionen von Panasonic in die Sixtinische Kapelle.

Luca Parisse
Laserprojektionen erschaffen die Sixtinische Kapelle im Konzertsaal.

Dabei handelt es sich aber nicht um eine reine Architekturvisualisierung oder eine digitale Ausstellung der Sixtinischen Kapelle, sondern vielmehr um eine Show, rund um Michelangelos Werke in der Sixtinischen Kapelle, die Entstehungsgeschichte in der Bibel, das Konklave sowie das Jüngste Gericht. Seit der Eröffnung Mitte März 2018 hat die etwa 60-minütige Show mit einer Mischung aus Tanz, Schauspiel, Musik, Videoprojektionen und Spezialeffekten schon tausende Besucher in den Bann gezogen. Sie soll sozusagen ein neues Genre namens “Artainment” begründen – sprich: eine Mischung aus Kunst und Entertainment, die auch ein jüngeres Publikum zurück in die Theatersäle der Welt lockt.

Das Besondere dabei: Eigens für die Show wurde der Zuschauersaal mit einer Art Kuppelgewölbe aus Gaze umbaut, so dass auch der Zuschauerraum zur Projektionsfläche wird und die Besucher sozusagen mitten in die Sixtinische Kapelle und das übrige Geschehen der Story versetzt. Die derzeit temporär angelegte Show wird zunächst voraussichtlich noch bis Ende August 2018 im Auditorium Conciliazione zu sehen sein. Zurzeit laufen noch Verhandlungen darüber, ob die Show in Rom ein permanentes Zuhause finden wird oder/und auch in anderen internationalen Metropolen zu sehen sein wird. Panasonic Visual System Solutions ist technischer Sponsor des von Artainment Worldwide Shows produzierten Showevents. Die Vatikanischen Museen unterstützen mit wissenschaftlicher Beratung.

Luca Parisse
Die Gewölbekuppel aus Gaze verwandelt den Zuschauerraum in eine riesige Projektionsfläche.

Ihre Faszination verdankt die Show nicht zuletzt 30 professionellen Panasonic Laserprojektoren, die in Kombination mit einer 3D-Beschallung von Bose Professional und einem Lichtdesign aus der Feder von Bruno Poet und Rob Halliday (mit Lichttechnik von Osram) ein die Geschichte rund um Michelangelo und die Sixtinische Kapelle zum virtuellen Erlebnis werden lassen.

Laserprojektoren im Detail

Der Aufbau für die Show besteht aus fünf Sektoren. Acht PT-RZ31K Projektoren mit je 30.000 Lumen projizieren auf die zwei Seitenwände. Die Effekte an der Gewölbedecke entstehen durch sechs PT-RZ21K Projektoren mit je 20.000 Lumen und zwei PT-RZ31K Projektoren. Das Proszenium (der vordere Teil der Bühne) versorgen vier PT-RZ31K. Auf die vordere Gaze wird ebenfalls mit vier PT-RZ31K Projektoren projiziert. Zwei PT-RZ12K Projektoren mit 12.000 Lumen kommen zur Abbildung von Michelangelos David auf der Bühne zum Einsatz, vier PT-RZ21K Projektoren mit EL-D75LE95 Short-Throw-Objektiven übernehmen die vertikale Projektion auf die Bühne von oben.

„Wir haben uns für Panasonic entschieden, weil die Marke für seine hohe Zuverlässigkeit und Qualität im Bereich der Laser- und DLP-Projektionstechnologie bekannt ist“, sagt Daniele Parazzoli, MD of Event Management. „Bei der Darstellung der Fresken der Sixtinischen Kapelle ging es darum, ein dem Original gleichwertiges Ergebnis zu erzielen – die Farbtreue und der hohe Kontrast der Projektoren von Panasonic waren ausschlaggebend für die Erreichung dieses Ziels.”

Antonelli & Montesi
Analoge und digitale Kunst verschmelzen zum immersiven Erlebnis.

Marco Balich schlägt wieder zu

Der Urheber der Show ist Marco Balich, der auch als künstlerischer Leiter und Produzent von großen Shows bei den Olympischen Spielen in Turin 2006 und Rio 2016 tätig war. „Ohne den Zugang zu den neuesten Technologien wäre es uns nie gelungen, unsere Vision so konkret umzusetzen“, sagt Balich. „Mit der immersiven 270°-Projektion sprechen wir auch junge Generationen an und erweitern ihr Wissen zu künstlerischen Meisterwerken aus der Vergangenheit.“

„Für uns war es sehr wichtig, dass wir uns auf eine mehrstufige Technologie verlassen können“, fährt Balich fort. „Vor allem sollte sie unsere Erwartungen an Bildqualität und Helligkeit erfüllen oder wenn möglich sogar übertreffen. Uns war außerdem im Hinblick auf die Zuverlässigkeit wichtig, dass die Lösungen einfach zu bedienen sind. Das war dank Panasonic gegeben und so konnten wir uns voll auf die Produktion von Inhalten konzentrieren, die einen Wow-Effekt erzeugen.“

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.