Neue Studie: Immobilienbranche steht erst am Beginn der Digitalisierung

Generell steht die Immobilienbranche mit 40,2 von 100 möglichen Punkten noch am Beginn der Digitalisierungsreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Analyse der REDI (Real Estate Digitalization Initiative), die unter 106 Unternehmen der Immobilienwirtschaft durchgeführt wurde. Als Bedrohung wird die Digitalisierung in der Branche jedoch nicht angesehen. 

Mit dem Digitalisierungsbarometer möchte die REDI einen Beitrag zur Steigerung der Transparenz in der Immobilienbranche leisten.

REDI

Mit dem Digitalisierungsbarometer möchte die REDI einen Beitrag zur Steigerung der Transparenz in der Immobilienbranche leisten.

Die Immobilienbranche steht laut dieser Untersuchung mit 40,2 von 100 möglichen Punkten erst am Beginn der Digitalisierung. Sie zeigt, dass rund 44 % der befragten Unternehmen derzeit weder eine Strategie zur Digitalisierung haben, noch haben sie eine strategische Mitarbeiter-Funktion geschaffen, um das Thema voranzutreiben. Bei Betrachtung der Unternehmensgröße der Befragten (Mitarbeiteranzahl) weisen Unternehmen bis 50 Mitarbeiter den geringsten Digitalisierungsstand (31,4) und Unternehmen ab 250 Mitarbeitern den höchsten Digitalisierungsstand (49,7) auf.

Im Rahmen der Analyse wurden Bestandshalter, Asset-, Property- und Facility Manager befragt. Zu den Kernergebnissen gehört ebenfalls, dass der Grad der Digitalisierung im Bereich des Facility Managements am höchsten ist. Insgesamt herrschte unter den Teilnehmern die Auffassung, dass die Digitalisierung zur Qualitätssteigerung anstatt zur Effizienzsteigerung genutzt werden soll. Ein weiteres Ergebnis: Nur 7 % der Immobilienunternehmen Deutschlands sehen das eigene Geschäftsmodell von der Digitalisierung bedroht.

Die Real Estate Digitalization Initiative (REDI) ist ein Zusammenschluss etablierter Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft. Die REDI hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich den Stand der Digitalisierung in der Branche zu ermitteln sowie den Dialog mit Marktteilnehmern hierzu zu fördern. Mit dem daraus resultierenden Digitalisierungsbarometer möchte die Initiative einen Beitrag zur Steigerung der Transparenz in der Branche leisten.

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