Ab sofort 5 führende Video-Künstler in Amsterdam zu sehen

Die Finalisten für die World Masters of Projection Mapping stehen fest

Seit dem 14. Januar 2018 sind auf der Fassade des Eye Filmmuseums in Amsterdam 3D-Projektionen von fünf Videokünstlern zu sehen. Es sind die Beiträge der fünf Finalisten der World Masters of Projection Mapping, die im Rahmen des Amsterdam Light Festivals stattfinden. 

Bis Anfang Februar sind die Fassadenprojektionen auf dem Eye Museum in Amsterdam zu sehen. Hier die Installation von Geert Mul. Bas Uterwijk
Bis Anfang Februar sind die Fassadenprojektionen auf dem Eye Museum in Amsterdam zu sehen. Hier die Installation von Geert Mul.

Da die Fassade des Eye Museums viele Facetten hat und keine glatten Oberflächen aufweist, lässt sich hier das Können der Künstler in Sachen Projektionsmapping besonders gut beurteilen. Für die Umsetzung der Fassadenprojektionen kommen zwölf Panasonic-Projektoren zum Einsatz, die rund um das Museum und auch auf Pontons auf dem Wasser platziert wurden. Dabei setzt man auf eine Kombination aus PT-RZ21K Projektoren und den 30.000 Lumen starken PT-RZ31K Projektoren. Die Projektoren verfügen über eine duale 3-Chip DLPTM Laser-Lichtquelle und eine eingebaute Redundanz. Mit dieser Technologie stellt Panasonic sicher, dass selbst beim Ausfall einer Diode, eine ununterbrochene Projektion während Shows und Events möglich ist.

Die fünf Künstler, die an dem Event teilnehmen, bearbeiten die gleiche Thematik: Bridging The Gap. Eine einzigartige Herausforderung für die Künstler sind zwei 40 x 15 Meter große Wasserleinwände. Diese Wasserprojektionen fügen der Aufgabenstellung ein dynamisches Szenenelement hinzu, wodurch eine dreidimensionale und lebendige Bühne entsteht.

Zu den fünf Finalisten der World Masters of Projection Mapping zählen die Künstler Gert Mul, Alida Dors und Manuel Rodrigues, Telcosystems (Gideon Kiers, David Kiers und Lucas van der Velden), Florian und Michael Quistrebert sowie Eder Santos. Diese Auswahl wurde in enger Zusammenarbeit des Eye Filmmuseums und dem Amsterdam Light Festival getroffen. Ihre Beiträge sind zwischen dem 14. Januar und dem 9. Februar jeweils zwischen 7 und 9 sowie zwischen 17 und 23 Uhr täglich zu sehen.

Am 8. Februar wird dann eine internationale Jury, bestehend aus Lennart Booij (Künstlerischer Leiter Amsterdam Light Festival, Jury-Vorsitz), Jaap Guldemond (Ausstellungsleiter Eye Filmmuseum), Marente Bloemheuvel (Kuratorin Eye Filmmuseum), Jozef Hey (Gründer & Eigentümer BeamSystems), Giny Vos (Künstlerin) und Paul James (chefredakteur Mondo*arc), den Siegerbeitrag ermitteln, der am 9. Februar, dem letzten Tag der ISE 2018, gekürt wird. Ein zentrales Beurteilungskriterium wird dabei sein, wie die Finalisten ihre Kreativität und ihr Storytelling mit der Technik umsetzen, um ihre Vision zu realisieren.

Die World Masters of Projection Mapping finden in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Sie sind eine gemeinsame Initiative von des Amsterdam Light Festivals, der Integrated Systems Events und der RAI Amsterdam.

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