Smart versteckt

Variabel und smart versteckt: Konferenz- und Medientechnik im Konferenzbereich Drive. Volkswagen Group Forum in Berlin

Im Konferenzbereich des Drive. Volkswagen Group Forums punkten fünf Konferenzräume, ein VIP-Konferenzbereich sowie eine VIP-Lounge mit effizienter Konferenz- und Medientechnik. Die Herausforderung dabei: Um das Augenmerk nicht vom Interieur abzulenken, das sich modern und bewusst zurückhaltend zeigt, musste sich die Technik möglichst unsichtbar einfügen und gleichzeitig eine variable, anlassbezogene Nutzung ermöglichen.

Die historisierende Fassade steht im Kontrast zum hochmodernen Innenleben des Drive. Volkswagen Group Forums.

Volkswagen Aktiengesellschaft

Die historisierende Fassade steht im Kontrast zum hochmodernen Innenleben des Drive. Volkswagen Group Forums.

Seit 2015 präsentiert sich der Volkswagen Konzern im Lindencorso zum ersten Mal weltweit mit seinen zwölf Marken und der Financial Services AG unter einem Dach mitten im Herzen der Hauptstadt. Dabei soll das Drive. Volkswagen Group Forum als Kommunikationsplattform des Konzerns in Berlin dienen – mit wechselnden Marken und Themenausstellungen, die durch ein vielfältiges Rahmenprogramm ergänzt werden. Gleichzeitig ist im ersten Obergeschoss ein modern ausgestatteter Bereich für Tagungen, Konferenzen und Besprechungen entstanden. Das zwischen 1994 und 1997 nach Plänen des Architekten Christoph Mäckler errichtete Gebäude trägt nicht nur den Namen seiner historischen Vorgänger, sondern weist auch eine historisierende Fassade mit Natursteinsockel aus Elmkalkstein auf, die nach traditionellen Handwerksmethoden gemauert wurde. Im Inneren hingegen erwartet den Besucher im Erdgeschoss eine insgesamt 10.000 m² umfassende, überwiegend offen gestaltete, moderne Ausstellungsfläche, von der aus man das Konferenzzentrum im Obergeschoss erreicht.

Stylisch, funktional & flexibel
Und auch hier setzt man auf ein modernes, stylisches Ambiente, dessen reduzierte Anmutung die Nutzung für unterschiedlichste Anwendungsszenarien ermöglicht. Entsprechend lautete eine zentrale Vorgabe des Volkswagen Konzerns, dass die Technik möglichst nahtlos in die Architektur integriert werden und sich dieser nahezu bis zur „Unsichtbarkeit“ unterordnen sollte. Sprich: Technik als Werkzeug sowie im Bereich der Beleuchtung als unterstützendes Gestaltungselement und nicht zum Selbstzweck.

So treffen Veranstaltungsbesucher im Foyer des Konferenzbereichs, das als wichtiger Kommunikations- und Catering-Bereich vor, während und nach einem Event dient und u-förmig von den Konferenz- und VIP-Räumen umschlossen wird, zunächst auf wenig sichtbare technische Komponenten: Der zentral angeordnete Empfangscounter wird lediglich von beiden Seiten durch 55″ große Samsung-Steglos Displays flankiert, auf denen Informationen zu den jeweils aktuellen Veranstaltungen angezeigt werden. Für den Gast mehr oder weniger unsichtbar wird vom Empfangscounter aus zudem das digitale Raumbuchungssystem bedient, in dem auch die digitalen Medieninhalte für das elektronische Türschildsystem eingebunden sind.

Wie hier im „Berliner Dom“ werden Beamer und Leinwand bei Bedarf aus der Decke herausgefahren.

Volkswagen Aktiengesellschaft

Wie hier im „Berliner Dom“ werden Beamer und Leinwand bei Bedarf aus der Decke herausgefahren.

Und auch die Konferenzräume, welche klangvolle Namen bekannter Berliner Wahrzeichen tragen, warten mit einem reduzierten Design und möglichst unsichtbarer Technik auf: Die Räume sind geprägt durch eine Kombination aus weiß verputzten Wänden, hellen Einbauschränken sowie runden oder ovalen Besprechungstischen, hochwertigen greigefarbenen Teppichböden auf warmen Holzfußböden, schwarzen Türzargen und schwarzen Deckenakzenten. Sowohl Beamer als auch Projektionsleinwände werden lediglich bei Bedarf aus der Decke gefahren und an einer Wand ist jeweils ein diskretes Crestron Steuerungs-Touchpanel mit einer intuitiv bedienbaren Oberfläche für die Raum- und Mediensteuerung verbaut. Darüber hinaus steht für die User je Raum ein mobiles Funktouchpanel zur Verfügung, um die gewünschten Betriebsarten auszuwählen. Die Medienracks mit den eigentlichen Medientechnikkomponenten wurden außerhalb der Konferenzräume in einem separaten Technikraum untergebracht.

Autor: Claudia Rothkamp 

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