Raumakustik nachträglich verbessern - Teil 3

Offen, glatt oder faltig – unterschiedliche Effekte von Akustikvorhängen

Dickere Stoffe sind schon lange ein erprobtes Mittel, um die raumakustischen Bedingungen der Nutzung anzupassen. Verkleidungen aus für den akustischen Einsatz optimierten Stoffen können auch glatt gehängt einen effizienten Einfluss ausüben. In Falten gelegt erhöht sich die absorbierende Wirkung dieser Stoffe. Vorhänge bieten den Vorteil, die Raumakustik flexibel gestalten zu können.

Verschieden hohe Betonwände in der unteren Halle des Kulturzentrums für Europäische Weltraumtechnologien in Vitanje (Slowenien) erforderten eine visuelle und akustische Optimierung, die mit Hilfe von Absorber CS Vorhängen von Gerriets geschaffen wurde

Maori

Verschieden hohe Betonwände in der unteren Halle des Kulturzentrums für Europäische
Weltraumtechnologien in Vitanje (Slowenien) erforderten eine visuelle und akustische
Optimierung, die mit Hilfe von Absorber CS Vorhängen von Gerriets geschaffen
wurde.

So lassen sich Räume oder Säle für unterschiedliche Nutzungen optimieren: Nach einer Grundanpassung der Akustik hat z. B. ein Saal mit geöffneten Vorhängen eine etwas „luftige“, offene akustische Atmosphäre, in der sich auch ein Streichquartett oder ein Klavier entfalten kann. Für Tagungen und Präsentationen, die für eine gute Verständlichkeit von Sprache nach einer sehr kurzen Nachhallzeit verlangen, kann der gleiche Saal dann mit zugezogenen Vorhängen geeignet sein. Absorbierende Stoffe gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen – von eher grob bis sehr fein, in verschiedenen Geweben von Wolle bis nicht entflammbarem Glasgewebe und in allen möglichen Farben.

Autor: Christiane Bangert

 

> Lesen Sie mehr über Verbesserungen der Raumakustik in der aktuellen Ausgabe KommunikationsRaum.! 

 

Im nächsten Teil: Akustikrollos – verkleidet oder wandelbar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.