Raumakustik nachträglich verbessern - Teil 5

Akustiklösungen für den “Beton-Charme” – Platten und Akustikfarben

So vielfältig und wandelbar Vorhänge auch sind – sie passen nicht unbedingt in jedes Interieur. Abgesehen davon sind harte Oberflächen in Bereichen gefragt, die mechanischen Belastungen ausgesetzt sein können.

U-Bahnhof Friedrich-Ebert-Platz, Nürnberg: künstlerische Gestaltung mit pinta phonestop V.

pinta elements

U-Bahnhof Friedrich-Ebert-Platz, Nürnberg: künstlerische Gestaltung mit pinta phonestop V.

In solchen Fällen kommen Materialien aus recyceltem Glas in Frage, z. B. Pinta Phonestop V. Die Platten sind lediglich 5 cm tief, werden ohne Unterkonstruktion aufgeklebt und sind sowohl für Decken als auch für Wände geeignet. Im Urzustand sind sie grau, können aber auch mit der Akustikfarbe von Pinta farblich gestaltet werden, ohne größere Verluste bei den akustischen Eigenschaften hinnehmen zu müssen.

Allerdings wird die Farbe bauseitig aufgesprüht – der Aufwand ist also etwas größer als das Aufhängen eines Vorhangs. Beim Einsatz im Außenbereich werden die Platten im letzten Arbeitsschritt imprägniert und sind danach beständig gegen Schlagregen. Sie können also auch in feuchteren Umgebungen, wie Schwimmbädern etc., eingesetzt werden. RPG zählt ebenfalls zu den Herstellern, die Akustikplatten aus diesem Werkstoff anbieten. Geblähtes Glasgranulat beinhalten auch die A2coustic- und A2irglassProdukte der deutschen Firma Lahnau Akustik.

Autor: Christiane Bangert

 

> Lesen Sie mehr über Verbesserungen der Raumakustik in der aktuellen Ausgabe KommunikationsRaum.! 

 

Im nächsten Teil: Recycelte Akustikmaterialien – klingt nicht schlecht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.