Mehr Komfort durch Technik und Design im Krankenzimmer der Zukunft

Im Krankenzimmer der Zukunft trifft ein außergewöhnliches Wohlfühl-Design auf optimale Rundum-Medienausstattung. In seiner Klinik im niederbayrischen Bad Griesbach entwarf Wolfgang Sittel nun einen Prototypen für das Krankenzimmer der Zukunft. Das einzigartige Zimmer fällt durch eine ausgefeilte Mediensteuerung in ansprechendem Design auf. 

In den Asklepios-Kliniken ist man der Meinung, dass die Raumkonzepte von Krankenzimmern die Gesundung und Selbstständigkeit der Patienten unterstützen soll. Zwei Jahre lang hat Projektleiter Gerhard Schmid mit einer Reihe von Partnerunternehmen, darunter vor allem Innenausstattern von Krankenhäusern, geplant und ausprobiert. Herausgekommen ist der Room 2525. 

Es scheint, als könnten im Room 2525 fast alle Tätigkeiten des täglichen Bedarfs per Touch Screen ausgeführt werden. Mit einem Tablet-PC ist der Patient in dem Bett in Komfort-Größe mit jeder Ecke des Raumes vernetzt. Mit dem Tablet lassen sich nicht nur die bekannten Medien wie Fernseher steuern. Auch das Öffnen und Schließen der Vorhänge und Fenster, die Regulation der Zimmertemperatur und die Helligkeit des Lichts kann per Tablet eingestellt werden.

Es finden sich auch Automationen im Krankenzimmer der Zukunft: Hat der CO2-Gehalt im Zimmer einen bestimmten Wert überschritten, werden die Fenster automatisch zum Lüften geöffnet. Krankenbesuch vor der Tür wird per Kamera direkt auf das Tablet des Patienten übertragen. Dieser kann dann mit dem Besucher telefonieren, bevor er sich entscheidet, ob er die Tür öffnen möchte.

Diese Einrichtung bietet viele Vorteile: Barrierefreiheit, bessere Hygiene durch das besondere Design – insgesamt mehr Sicherheit und Selbstständigkeit für den Patienten.

Die Quelle dieses Artikel finden Sie hier auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung. 

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