Begriffe der Medientechnik

Begriffe der Medientechnik

// 4K

4K wird häufig (nur) als Verdoppelung der vertikalen und horizontalen (Full) HD-Auflösung 1.080 × 1.920 definiert, also 2.160 Bildpunkte vertikal und 3.840 Bildpunkte horizontal. Die Zahl der Bildpunkte ist somit viermal höher als bei Full HD, weswegen sie auch mit Quad Full HD oder mit dem Kürzel QFHD bezeichnet wird. Der Begriff 4K rundet also die 3.840 horizontalen Bildpunkte in diesem System zu 4.000 auf. UHD-1, der Broadcast-Standard für die in Zukunft gewünschten 4K-Fernsehprogramme, nimmt dieses Raster als Format-Grundlage.

 

// Absorber

Absorber werden eingesetzt, um eine optimale Raumakustik zu erzielen. Siehe auch: Membranabsorber.

 

// Aktivlautsprecher

Ein Aktivlautsprecher hat, anders als ein regulärer Lautsprecher (Passivbox), einen integrierten internen Verstärker.

 

// Amp

Das Kürzel steht in der Audiotechnik für Amplifier und meint Audioverstärker.

 

// (ANSI)-Lumen

In (ANSI)-Lumen wird die Helligkeit von Projektoren (Beamer) gemessen. // Aspect Ratio Deutsch: Seitenverhältnis. Hier versteht man das Verhältnis von mindestens zwei unterschiedlich langen Seiten eines Displays/einer Projektion. Relevant ist es z. B. beim Abspielen von verschiedenen Inhalten auf einer Medienwand.

 

// Aspect Ratio

Deutsch: Seitenverhältnis. Hier versteht man das Verhältnis von mindestens zwei unterschiedlich langen Seiten eines Displays/einer Projektion. Relevant ist es z. B. beim Abspielen von verschiedenen Inhalten auf einer Medienwand.

 

// Audiokonferenzsystem

Audiokonferenzsysteme beinhalten u. a. Beschallungskomponenten wie Sprechstellen und Audiozentralen etc. und ggf. auch Dolmetschertechnik sowie Technik zur Aufnahme und Weiterverarbeitung.

 

// Audionetzwerk

Dabei geht es um die Verteilung und den Transport von Audiodatenmengen über ein Netzwerk, was mittels unterschiedlichster Geräte und Technologien diverser Hersteller möglich ist. Eingesetzt werden solche Netzwerke z. B. für Live-Echtzeit-Anwendungen.

 

// Augmented Reality

(AR) Deutsch: erweiterte Realität. Die reale Darstellung bzw. Wahrnehmung wird durch virtuelle computergestützte Bilder (seltener auch andere Sinneseindrücke) und Informationen überlagert. Dies kann z. B. durch Datenbrillen realisiert werden. Sie kommt in der Medientechnik z. B. in Ausstellungen oder in Designabteilungen zum Einsatz.

 

// AV-over-IP

Gemeint ist die Übertragung von AV-Signalen (Audio-/ Video Signalen) über ein internetbasiertes Netzwerk (IP Netzwerk). Siehe auch Video-over-IP.

 

// AV-Signalmanagement

Kurzform für Audio-/Video-Signalmanagement. Damit ist die Gesamtheit von Hardware und Software gemeint, die für eine professionelle Infrastruktur und Verwaltung von Leitungen und Signalen sorgt, wenn mehrere Geräte, Schnittstellen und Ausgänge gleichzeitig bedient werden sollen.

 

// AV-Technik

Überbegriff für audio-visuelle Technik, also generell Technik, die sich mit der Erzeugung, Verteilung und Wiedergabe von Bild und Ton befasst.

 

// Baffel

Baffeln sind Deckenplatten, die meist (nachträglich) zur Dämpfung des Schalls und Verbesserung der Raumakustik vertikal an der Raumdecke installiert werden können. Sie stellen eine Alternative zu abgehängten Deckenkonstruktionen dar. Durch die Material-, Farb- und Formenvielfalt können sie zu einer besonderen, architektonischen Design- und Akustiklösung im Raum werden.

 

// Beamer

Damit meinen AV-Fachleute nicht den Scheinwerfer, sondern den Daten/Video-Projektor zur Wiedergabe von Bewegtbildern und Präsentationen.

 

// Blending

Das Blending (engl. to blend = mischen) ist eine spezielle Überblendtechnik, die beispielsweise bei Panoramaprojektionen mit zwei oder mehr Projektoren zum Einsatz kommt. Durch das Blending, meist schon als Software in professionellen Projektoren integriert, wird der nahtlose Übergang mehrerer Projektionsbilder ermöglicht, um ein einheitliches, zusammenhängendes Bild zu erhalten.

 

// CCTV

Die Abkürzung steht im Englischen für Closed Circuit Television, womit Überwachungskamera-Systeme gemeint sind.

 

// Codec

Ein Codec ist ein Verfahren, um digitale Daten und Signale zu kodieren und zu dekodieren, z. B. eine MPEG-4-Datei zu einer MOV-Datei.

 

// Collaboration

Collaboration beinhaltet die vernetzte Zusammenarbeit verschiedener Nutzergruppen über digitale Netzwerke. Dazu zählen z. B. Onlinemeetings, Webkonferenzen und Co-Editing, bei dem die Anwender auf eine gemeinsame Dokumentenablage zugreifen können.

 

// DALI

DALI steht im Bereich der Lichtsteuerung für Digital Addressable Lighting Interface. Es handelt sich um einen von der Lichtindustrie definierten Schnittstellenstandard für Lichtsteuerungslösungen, der für Planer, Architekten und Anwender die Kompatibilität der DALI konformen Geräte unterschiedlicher Hersteller sicherstellen soll.

 

// dB

dB, auch dB(A), die Kurzform für Dezibel, beschreibt als Verhältniszahl den Geräuschpegel bzw. die Lautstärke.

 

// Diffusität

Die Diffusität, auch Schalldiffusität genannt, beschreibt den Grad der Zerstreuung/Verteilung des reflektierenden Schalls im Raum über die Zeit. Eine höhere Diffusität kann beispielsweise, um z. B. den Raum scheinbar größer wirken zu lassen, durch den Einsatz von Diffusoren und die Lenkung der Schallwellen erreicht werden oder auch künstlich durch Halleffekte aus Lautsprechern.

 

// Diffusor

Diffusoren in der Raumakustik sind Bauelemente die zur Optimierung der Raumakustik eingesetzt werden. Sie sollen die negativen Elemente des Schalls vermindern, indem sie die Schallwellen zerstreuen.

 

// Digital Signage

Digital Signage („digitale Beschilderung“) beschreibt die Verbreitung von Werbe- und Informationsinhalten auf digitalen Wiedergabemedien, wie „elektronische Plakate“ (siehe Display, Large Format Display, Videowänden oder seltener als Großbildprojektion) in öffentlichen Bereichen, Geschäften (Instore Marketing), als digitale Türbeschilderung oder in Form von Informationssäulen. Digital Signage ist häufig an Bahnhöfen und Flughäfen zu finden.

 

// DMX

Die engl. Abkürzung DMX steht für Digital Multiplex, ein Begriff aus der Lichttechnik, der für ein digitales Steuerungsprotokoll in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik steht. Beim Einsatz von intelligenter Beleuchtung, nicht nur im professionellen Bühnenbereich, sondern auch in Bürogebäuden und Wohnhäusern, können über DMX beispielsweise Lichteffekte wie Helligkeit oder Lichtfarbe/ Farbtemperatur gesteuert werden.

 

// DLP (-Projektor)

Engl. Digital Light Prozessing. DLP ist eine Marke und Projektionstechnik, die z. B. im professionellen Präsentationsbereich in unterschiedlichen Videoprojektoren und 3D-Projektoren eingesetzt wird und im Vergleich zu LCD-Projektoren höhere Lichtleistung, Kontrast und Lebensdauer aufweist.

 

// Dome-Kamera

Eine Domekamera ist eine Videokamera, die in ein kuppelförmiges Gehäuse integriert ist. Eingesetzt werden Domekameras zum Beispiel in Videoüberwachungssystemen oder bei Präsentationen.

 

// Doppelbespielung (twin stack)

Die Doppelbespielung einer Projektionsfläche erfolgt z. B. durch zwei Projektoren, die übereinander angebracht werden, auch twin stack genannt. Dadurch wird die Helligkeit bzw. die Lumenanzahl (Lichtstrom) des projizierten Bilds/ Videos verbessert und damit die sichtbare Bildqualität für den Betrachter erhöht.

 

// DSP (Digitaler Signalprozessor)

Ein DSP (Kurzform für engl. digital signal processor) bearbeitet kontinuierlich digitale Signale, z. B. Audio- oder Videosignale. Digitale Signalprozessoren finden beispielsweise in Mischpulten oder Lautsprechern Anwendung, um eine optimale Tonqualität sicherzustellen.

 

// DVI

DVI (Digital Visual Interface) ist eine elektronische Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten, entwickelt von der Digital Display Working Group (DDWG). DVI entwickelte sich zu einem Standard für den Anschluss von TFT-Monitoren an die Grafikkarte eines Computers. Es gibt Fernseher, die über einen DVI-Eingang Signale von digitalen Quellen, etwa Computer oder DVD-Player, verarbeiten. In der Unterhaltungselektronik ist die HDMI-Schnittstelle wesentlich weiter verbreitet.

 

// Echo Cancelling

Bei Audio-Telekonferenzen hört man normalerweise das Echo der eigenen Stimme über die Lautsprecher auf der entfernten Gegenseite. Die kann durch elektronisches „Echo Cancelling“ eliminiert werden.

 

// Elektroakustik

Die Elektroakustik umfasst technische Geräte, Verfahren und Techniken zur Verarbeitung, Umwandlung sowie zur Aufnahme/Speicherung und Wiedergabe von Schallereignissen, z. B. Mikrofone. Lautsprecher, Mischer, Verstärker etc. In diesem Zusammenhang steht die Abkürzung ELA für elektroakustische Anlagen.

 

// Equalizer

Geräte, die die Entzerrung von Tonfrequenzen übernehmen und die Raumakustik verbessern können.

 

// Fassadenprojektion

Eine nächtliche Projektion mit mehreren extrem leuchtstarken Projektoren, z. B. auf eine Firmengebäudefassade, Schlossfassade, Hochhausfassade, meist mit Audio-/ Klangunterstützung. Die Fassade kann z. B. mit Farben, Videos oder Logos zum Leben erweckt werden, der Content wird mit spezieller Video-Mapping bzw. 3D-Mapping Software realisiert.

 

// Flachlautsprecher

Flache Bauweise von Lautsprechern, die sich besonders in der Architektur als platzsparende Lösung und durch schlichtes Design im Raum anbieten.

 

// Flatterecho

Ein Flatterecho entsteht v. a. in großen Räumen, in denen sich der Schall zwischen zwei (parallelen) Flächen reflektierend ausbreitet. Das Flatterecho wird vor allem in Räumen mit Ton-, Musik- oder Sprachübertragung als störend empfunden. Es kann durch eine geeignete Raumgestaltung (z. B. Absorber, Diffusoren) vermieden werden, damit die Nachhallzeit des Flatterechos unter der Nachhallzeit des gesamten Raums liegt.

 

// Full HD

HD steht für „High Definition“, also hohe Bildauflösung. „Full HD“ bedeutet, dass ein HDTV-fähiges Gerät (Projektor, Large Format Display, Videoübertragungstechnik, DVDPlayer, Videokamera, Set-Top-Box etc.) eine HD-Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln (2K oder 2,07 Megapixel) aus – geben oder aufzeichnen kann. HDTV sollte nicht mit dem Bildformat 16:9 beim digitalen Fernsehen (DTV, in Europa im DVB-Standard) oder dem digitalen terrestrischen Fernsehen (DTTV, in Europa DVB-T) verwechselt werden.

 

// H.264

Hocheffizientes Videokompressionsverfahren.

 

// Halligkeit, hallig

Mit Halligkeit wird die (subjektive) Wahrnehmung der durch den Raum erzeugten Abklingvorgänge beschrieben. Sie führt zu zeitlicher Durchmischung und Klangverschmelzung. Bei plötzlicher Unterbrechung der Schallanregung, z. B. Ende eines Musikstücks, wird Halligkeit als „Nachhalldauer“ (subjektive Nachhallzeit) wahrgenommen. Im Gegensatz zur (objektiven) Nachhallzeit ist die Nachhalldauer stark vom Pegel der Anregung abhängig. Ein großer Raum, in dem in großer Entfernung vom Zuhörer eine Schallquelle wirkt, wird als „hallig“ empfunden.

 

// HD

Siehe  Full HD.

 

// HDBaseT

HDBaseT ist eine Technologie zur Übertragung von umkomprimierten hochauflösenden digitalen AV-Signalen und eine Erweiterung von HDMI. Neben Audio- und Videosignalen werden auch Datensignale und Stromversorgung bis 100 Watt übertragen. Alle Signale lassen sich über ein Cat.6-Kabel bis zu 100 m übertragen.

 

// HDMI

HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine seit Mitte 2003 entwickelte Schnittstelle für die digitale Bild- und Ton-Übertragung. Ursprünglich für die Unterhaltungselektronik entwickelt, wird sie seit Jahren vermehrt bei professionellen gewerblichen Audio-/Videoübertragungen eingesetzt. HDMI vereinheitlicht existierende Verfahren, kann eine höhere Qualität erzeugen und hat außerdem ein zusammenhängendes Kopierschutzkonzept (DRM). Die aktuelle HDMI-Version ist 2.0a. HDMI ist eine Weiterentwicklung von DVI.

 

// Head-Mounted Display

Ein Head-Mounted-Display (kurz: HMD) ist ein auf dem Kopf getragenes bzw. auf einen Helm montiertes Display, das Bilder nahe am Auge präsentiert oder direkt auf die Netzhaut projiziert. Beispiele sind: Helmet-Mounted Displays, Videobrillen, Virtual-Reality Brillen (VR-Brillen), Augmented-Reality Brillen (AR-Brillen, Datenbrillen).

 

// Hörsamkeit

Der Begriff Hörsamkeit beschreibt die Wirkung der Raumakustik bei Sprach- oder Musikdarbietungen auf den Hörenden. Die Hörsamkeit ist eine schwankende Größe deren Urteil sich aus mehreren Aspekten zusammensetzt, darunter auch das subjektive menschliche Empfinden. Eine gute Hörsamkeit ist beispielsweise die Sicherstellung einer guten Sprachqualität auf allen Rängen im Theater. In DIN 18041:2016-03 wurde die „Hörsamkeit in Räumen“ in eine Norm gefasst.

 

// Immersion

Im Zusammenhang mit „Virtual Reality“ (lat. auch „Eintauchen“) steht Immersion für den Eindruck, dass man sich immer mehr mit der virtuellen Welt identifiziert und dabei die eigene, reale Welt immer weniger wahrnimmt.

 

// Induktivanlage

Die Induktivanlage ist eine Form der drahtlosen Dolmetscheranlage, der für die Übertragung das Prinzip der elektromagnetischen Induktion zugrunde liegt. Der gedolmetschte Ton wird im Induktivsender verschiedenen Trägerfrequenzen aufmoduliert. Mit der Induktivanlage ist eine Übertragung von bis zu sechs Sprachen möglich. Im Gegensatz zur Infrarotanlage können sich elektromagnetische Einflüsse, die z. B. durch Funkverkehr oder nicht entstörte Maschinen entstehen, störend auf die Übertragungsqualität auswirken.

 

// Infrarotanlage

Eine Infrarotanlage hat die Aufgabe, akustische Signale in optische Infrarot (IR)-Signale umzuwandeln, zu übertragen und anschließend wieder hörbar zu machen. IR-Anlagen kommen z. B. in geschlossenen, abhörsicheren Räumen zum Einsatz, sie benötigen eine Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger und die Übertragung unterliegt keinen elektromagnetischen Störungen.

 

// Intercom

Eine Art Sprechanlage ähnlich dem Telefon, die zur elektronischen Kommunikation dient. Hauptsächlich kommt sie zwischen sicherheitsrelevanten Bereichen – in der Veranstaltungstechnik oftmals als Gegensprechanlage – zum Einsatz (Intercom mit sog. Beltpacks als Headset mit Sendeempfängern).

 

// IPTV

Englische Abkürzung für Internet Protocol Television. Dabei werden Fernsehprogramme/Filme über das Internet Protocol übertragen, anders als z. B. Übertragung durch Kabelfernsehen, Satellit oder DVB-T.

 

// Kalibrierungssoftware

Eine Kalibrierungssoftware kommt beispielsweise bei Displays/Bildschirmen oder Projektoren zum Einsatz. Diese Software kalibriert z. B. automatisch nach den voreingestellten Sollwerten oder nachdem die Werte, z. B. Gamma-Wert, Leuchtdichte, Farbtemperatur individuell in einem eigenen Profil festgelegt werden.

 

// Konferenztechnik

Viele Konferenzen und Diskussionen erfordern Technik, um die Beiträge der Konferenzteilnehmer für alle verständlich zu machen. Die dafür erforderlichen Komponenten – Diskussionsanlagen, Dolmetscheranlagen, Abstimmungsanlagen, Mikrofone, Kopfhörer oder andere Beschallungskomponenten etc. – sind unter dem Oberbegriff Konferenztechnik zusammengefasst. Konferenztechnik beinhaltet aber auch elektronische Komponenten, die nach Beendigung der Konferenz helfen, die Daten und Vorträge zu dokumentieren und aufzuarbeiten, um z. B. bei Nachfragen mit Informationen dienen zu können.

 

// Large Format Display

Bei den Großbilddisplays handelt es sich um großformatige Monitore ab 32 Zoll Bildschirmdiagonale. Im Gegensatz zu PC-Monitoren dienen Large Format Displays zur Wiedergabe von Bewegtbildern wie Videos und Animationen oder Präsentationen vor einem größeren Publikum.

 

// Laserprojektor

Neue Videoprojektoren-Gattung, die in Fachkreisen auch als „SSI“-Projektor bezeichnet wird. SSI steht für Solid State Illumination und bezeichnet Halbleiter-basierende Lichtquellen in einem Laserprojektor anstelle der bislang üblichen UHP-/Halogen-Lampen. Lichtquellen auf SSI-Basis bieten deutlich höhere Lebensdauer. Auf SSI-Basis arbeiten LED-Projektoren, sogenannte Hybridprojektoren, Laser-Phosphor-Projektoren und RGB-Laserprojektoren.

 

// LCD

Engl. Abkürzung für: Liquid Crystal Display, Deutsch: Flüssigkristallbildschirm. Oft im Zusammenhang mit Projektoren, Monitoren und Flachbildschirmen genannt.

 

// LED-Display

LED-Displays sind LCD-Flachbildschirme, bei denen Leuchtdioden (LEDs) bei der Bilddarstellung für die erforderliche Hintergrundbeleuchtung sorgen. Bei Flachbildschirmen im Bereich der Präsentationstechnik und bei Digital Signage haben LEDs Kaltkathodenröhren als Hintergrundbeleuchtung weitgehend verdrängt.

 

// LED-Module

Meist quadratische/rechteckige kleinformatige Einheiten die zu einer LED-Wand, auch Großbild-Wand, zusammengesetzt oder auch als einzelne, kreative Elemente verwendet werden können.

 

// Mediensteuerung

Mediensteuerungen sind Steuerungen für die Video-, Licht- und Tontechnik. Ihre Aufgabe besteht darin Ton, Licht und Video zusammenzuführen.

 

// Medienserver

Als Medienserver werden in der Medientechnik Geräte bezeichnet, die beispielsweise die Wiedergabe verschiedener Audio- und Videodateien steuern. Auch die Verwaltung von Audio- und Videodateien ist auf dem Medienserver meist durch seine große Festplattenkapazität möglich. Medienserver gibt es für spezifische Einsatzbereiche wie beispielsweise den professionellen Einsatz auf Messen und Events, als Steuerungssystem in Gebäuden sowie auch für den privaten Einsatz im Home-Entertainment-Bereich.

 

// Medientechnik

Medientechnik hat unterschiedliche Bedeutungen. Allen ist gemein, dass es um den Umgang mit den Technologien der digitalen und analogen (audiovisuellen) Medien geht.

 

// Membranabsorber

Membranabsorber (auch: Plattenresonatoren/Plattenschwinger) dienen der Schallabsorption und werden in Räumen hauptsächlich zur Verbesserung der Raumakustik eingesetzt. Sie bestehen aus einer Membran (z. B. Platte aus Holz, Gips, Metall, Glas) und einem dahinter gelegenen Luftpolster, teilweise auch gefüllt mit z. B. Mineral-, Baum- oder Hanfwolle.

 

// Nachhall

Der Nachhall ist der Klang, der im Raum nachklingt bzw. abklingt, wenn man den Originalklang/die Schallquelle ausschaltet. Er bezeichnet die Reflexion von Schallwellen und ist hauptsächlich abhängig von der Raumbeschaffenheit (z. B. Raumgeometrie, verwendete Materialen für Wände, Decke und Boden) sowie der Raumgröße.

 

// Nachhallzeit

Die Dauer des Nachhalls, nach dem Abschalten der Schallquelle, wird als Nachhallzeit bezeichnet.

 

// OLED

Organische Leuchtdiode (engl.: Organic Light Emitting Diode), die in Dünnschichttechnik kostengünstig produziert werden kann. Sie kann z. B. in TV-Geräten (auch gebogen) oder als Raumbeleuchtung eingesetzt werden. Der Bereich wird oft als Zukunftsmarkt bezeichnet. Ihr Nachteil ist aber derzeit noch eine geringere Lebensdauer im Vergleich zu den derzeit noch weiter verbreiteten Displays mit anorganischen LEDs oder LCDs.

 

// Pixel

Pixel sind die kleinste Einheit in einer digitalen Rastergrafik (z. B. bei Projektoren und Displays).

 

// Raumakustik

Die Raumakustik, als Teil der Akustik, beschäftigt sich mit den Auswirkungen der baulichen Eigenschaften eines Raums auf dort stattfindende Schallereignisse (z. B. Geräusche, Sprache, Musik).

 

// RJ 45

RJ-Steckverbindungen sind genormte Steckverbindungen für Datenverkabelungen.

 

// Rückprojektion

Das Verfahren der Rückprojektion mit Beamer kommt insbesondere in Kontrollräumen bei Videowänden zum Einsatz. Diese setzen sich i. d. R. aus einzelnen Modulen – den sogenannten Rückprojektions-Cubes – zusammen. Ein Rückprojektionssystemen besteht im einfachsten Fall aus einer Projektionsscheibe oder einem Rückprojektionstuch und einem Projektor/Beamer. Je nach Projektionsgröße und möglichem Abstand des Projektors wird direkt oder über Spiegelsysteme das Bild projiziert.

 

// Schallabsorption

Die Schallabsorption bezeichnet die Verminderung der Schallenergie durch Umwandlung in Wärme. Sie ist eine wichtige Kenngröße bei der Gestaltung von Räumen. Zum Einsatz kommen z. B. schallabsorbierende Akustikpaneele, Baffeln, Membranabsorber.

 

// Short-Throw-Projektor

Der Short-Throw-Projektor, auch „Kurzdistanz-Projektor“ genannt, kann in geringem Projektionsabstand zur Projektionsfläche/Wand aufgestellt werden, bietet Bilder ohne Schatten und kommt daher meist in kleinen Konferenz- oder Schulungsräumen, auf Messeständen oder im Heimkinobereich zum Einsatz.

 

// Splitwand

Siehe auch Videowand

 

// Steglos-Displays

Meist LC-Displays, die am Rand (fast) keine Stege haben. Ihr Vorteil: Beim Zusammensetzen zu einer Videowand aus z. B. 3 × 3 Displays entsteht ein homogenes Gesamtbild, da der Abstand zwischen den Displays nur noch sehr gering ist.

 

// Tonfrequenz

Tonfrequenzen (auch engl.: audio frequency = AF) sind Frequenzen von Schallwellen, die für das menschliche Ohr wahrnehmbar sind. Der hörbare Frequenzbereich liegt zwischen ~20 Hz (tiefe Töne) und ~20 kHz (hohe Töne).

 

// Touchpanel/Touchscreen

Diese Bildschirme, bei denen durch Berührung (z. B. mit Finger oder Stift) ein Programmablauf (meist über einen eingebauten Computer/Software) gesteuert wird, finden immer stärker Verbreitung, z. B. in Infomonitoren in Museen/Gebäuden, POI/POS-Terminals, Smartphones/Tablets etc.

 

// Tracking

Als Tracking wird z. B. die Erfassung von menschlichen Bewegungen bezeichnet zur späteren technischen Verwendung. Bewegungserfassung gibt es auch bereits bei Spielekonsolen, z. B. mit Kinect, Wii-Fernbedienung etc.

 

// UHD

Siehe 4K.

 

// Unified Communications

Man spricht auch vom Real-Time Kommunikationssystem, der vereinheitlichten Kommunikation bzw. Echtzeitkommunikation. Ihr Ziel ist die einheitliche Integration von (synchronen) Medien und Geräten und damit eine verbesserte und schnellere Kommunikation.

 

// User Interface (UI)

Auch Benutzerschnittstelle, dient zur Kommunikation zwischen Mensch und Maschine/Computer Schnittstelle. In der Medientechnik findet man sie in Mediensteuerungen und Medienservern, um die angeschlossenen Geräte wie zum Beispiel Projektoren oder einfache Audiofunktionen zu steuern.

 

// Videokonferenzsystem

Videokonferenzsysteme umfassen alle Komponenten zum (audio-)visuellen Informationsaustausch mit Teilnehmern an unterschiedlichen Orten. Zur Übertragung der Information bei modernen Anlagen wird nicht mehr ISDN, sondern das Intranet oder Internet genutzt. Der sogenannte Codec ist Hauptbestandteil eines Videokonferenzsystems. Hier werden alle Komponenten wie Monitor, Kamera, Audio und LAN angeschlossen. Dabei wird das Kamerabild während einer Videokonferenz zunächst in einen Datenstrom konvertiert (Encoding) und dann der eingehende Datenstrom bei der Gegenstelle auf dem Monitor dargestellt (Decoding).

 

// Video-over-IP

Paketvermittelte Live-Videoübertragung über IP-Netze. Der hohe Datentransfer erfordert einen leistungsstarken Netzzugang. Meist in Kombination mit Voice-over-IP (auch: Internet-Telefonie).

 

// Videowand/Videowall

Eine Videowand, manchmal auch Splitwand genannt, ist eine großformatige Bildwand, die aus einzelnen Modulen (engl. Tiles) zusammengesetzt wird. Sie dient zur Darstellung von Bewegtbildern vor größerem Publikum, etwa auf Konzerten, großen Events und Konferenzen oder als elektronisches Plakat im öffentlichen Raum. Als Module fungieren LED-Module (zumeist im Außenbereich) oder spezielle LCD-Monitore mit besonders schmalen Begrenzungsrahmen/Stegen (engl. Bezel).

 

// Virtual Reality

Deutsch: Virtuelle Realität, (VR). Darstellung und Wahrnehmung der Realität/Wirklichkeit in einem virtuellen, teils interaktiven, Umfeld mittels einer speziellen VR-Software und über Datenbrillen, Großbild-Wände etc. Sie kommt in der Medientechnik z. B. in Ausstellungen zum Einsatz.

 

// Voxel

Der Begriff Voxel ist eine Zusammensetzung aus engl. volumetric und pixel, sog. Volumenpixel, ein einzelner Punkt in einem dreidimensionalen Raum. In der kreativen Medientechnik lassen sich mit einzelnen LED Voxeln z. B. 3D-Objekte im Raum gestalten, die (3D-)Videoinhalte abspielen können.

 

// Warping

Durch Warping (engl. to warp =verzerren, verziehen) wird das Projektionsbild meist mittels einer Software geometrisch so korrigiert, dass eine Projektion auf eine gebogene Fläche visuell perfekt ermöglicht wird.

 

// Wireless Konferenzsystem

Drahtlose Konferenzsysteme, welche die Sprachsignale über Funkfrequenzen wie WLAN oder DECT übertragen.

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