Optimales Raumklima mit Carpet Concept im CMP

Das Center for Mobile Propulsion – kurz CMP – der RWTH Aachen bietet offene und flexible Büroflächen. Diese hat das Kölner Architekturbüro Lepel & Lepel nun als kontrastreichen Gebäudekomplex gestaltet – mit der raumdämmenden Unterstützung der Teppiche von Carpet Concept.

Das 2013 fertiggestellte Kompetenzzentrum CMP dient zur Erforschung und Weiterentwicklung von Motorentechnik – und das sowohl am Computer als auch am laufenden Motor. Für diese unterschiedliche Nutzung konzipierte das Kölner Architekturbüro Lepel & Lepel 2 kontrastierende Gebäudeteile: einen transparenten Seminar- und Verwaltungsbau sowie eine geschlossene Halle für die Prüftechnik.

Center for Mobile Propulsion der RWTH Aachen Architektur: Lepel & Lepel

Jens Kirchner

Center for Mobile Propulsion der RWTH Aachen Architektur: Lepel & Lepel

Den markanten z-förmigen Verwaltungsbau mit Seminar- und Vorlesungsräumen gliedern weiße Fassadenbänder und rhythmisch gestaltete Fensterreihen. Im Inneren des viergeschossigen Gebäudes bietet die bodentiefe Verglasung abwechslungsreiche Ein- und Ausblicke und eine lichte Arbeitsatmosphäre.

Da die Forscherteams regelmäßig neu zusammengesetzt werden, ermöglichen die Innenräume verschiedene Bürosituationen wie Zweispänner, Open-Space- oder Combi-Office. Um diese hohe Flexibilität zu unterstützen, entschieden sich Lepel & Lepel für einen hochwertig gewebten Veloursteppichboden von Carpet Concept.

Center for Mobile Propulsion der RWTH Aachen Architektur: Lepel & Lepel

Jens Kirchner

Center for Mobile Propulsion der RWTH Aachen Architektur: Lepel & Lepel

Der Webteppichboden CONCEPT VBM 20 bzw. VBML 20 ist eine Sonderanfertigung und wurde eigens für das Forschungszentrum nach einem patentierten Verfahren hergestellt. Material und Farbe unterstreichen das architektonische Konzept und erzeugen trotz unterschiedlicher Verlegearten ein gleichmäßiges Oberflächenbild.

Aufgrund der besonderen Herstellungsweise ist der Teppichboden extrem luftdurchlässig und reduziert zugleich den Trittschall. Neben einer ausgeglichenen Akustik gewährleistet er damit auch ein optimales Raumklima in den flexiblen Bürobereichen. Denn um das offene und großzügige Ambiente nicht zu stören, befindet sich die Technik samt der Klimaanlage unter der Bodenfläche. Ein zugluftfreies Quellluft-System sorgt für eine permanente Belüftung der Arbeitsräume durch den Webteppichboden. Eine ebenso effiziente wie nachhaltige Lösung – ganz im Sinne der hier forschenden Ingenieure und Wissenschaftler.

 

 

Reinhard Lepel von Lepel & Lepel im Interview

Monika und Reinhard Lepel

Wolfram S. C. Heidenreich

Monika und Reinhard Lepel

Herr Lepel, welche besonderen Herausforderungen waren mit der Planung des Zentrums für Mobile Antriebe der RWTH Aachen verbunden?

Im komplexen Forschungsinstitut CMP hat jeder Planungsbereich seine Herausforderungen: Die beiden sehr unterschiedlichen Nutzungsbereiche von Theorie und Lehre sowie Praxis unter einem Dach zu vereinen und dabei eine klare Orientierung zu schaffen, war inhaltliche, gestalterische und konstruktive Aufgabe an uns als Architekten. Unser Entwurfsgedanke „Kontraste“ erlaubt, sowohl der Forschung am Computer (transparentes Seminar- und Verwaltungsgebäude) als auch der Forschung am heißen Motor (introvertierte Prüfstandshalle) gerecht zu werden, ohne dabei die Gesamtstruktur in Frage zu stellen.

Im Hinblick auf das Verwaltungsgebäude sprechen Sie von einem Maximum an innenräumlicher Flexibilität. Mit welchen architektonischen bzw. innenarchitektonischen Maßnahmen wird diese gewährleistet? 

Der Betrieb eines Forschungsinstituts bedingt eine große Flexibilität an die Arbeitsplätze, da Forscherteams regelmäßig neu zusammengestellt werden. Im Inneren haben wir das z-förmige Verwaltungsgebäude so konstruiert, dass verschiedene Bürosituationen wie Open-Space-Office, Zweispänner und Combi – Office individuell gestaltet werden können. Im Boden, in der Decke und in der Fassadenkonstruktion ist der flexible Umbau von Trennwänden vorgerüstet. Eine Erweiterung nach oben ist ebenso möglich – der Baukörper erlaubt den Aufbau einer weiteren Etage. 

Im Innern des Seminar- und Verwaltungsgebäudes ist die gesamte Technik unsichtbar verbaut. Wie wurden die technischen Elemente integriert? 

Ziel war es, viel Platz und Ordnung in den Büros zu schaffen, daher ist die gesamte Technik in flexiblen, belastbaren Doppelböden unter die Konstruktion integriert. Unter der Bodenfläche wurde ein durchgängiger technischer Raum geschaffen, in dem alle Anlagen untergebracht sind: Telefon, Datenübertragung, Sicherheitsanlagen und Klimaanlage. So sorgt das zugluftfreie Quellluft-System über die permanente Belüftung durch die Klimadoppel- und Webteppichböden für ein optimales Raumklima. Durchgehende Leerrohrinstallationen bieten zudem Flexibilität im Ausbau der Technik.

Warum haben Sie sich für die Verwendung des Teppichbodens CONCEPT VBM 20 bzw. VBML 20 von Carpet Concept für die Ausstattung des Seminar- und Verwaltungsgebäudes entschieden?

Der schwarz/weiße Teppichboden im gesamten Verwaltungsgebäude wurde eigens für das CMP entwickelt. Material und Farbe sowie Qualität und Funktion spiegeln das architektonische Konzept der Kontraste wider. Die unterschiedlichen Oberflächenqualitäten und Verlegearten des Bodens sollten optisch einheitlich erfahren werden. So konnten die verwendeten Schwerlast-Fliesen durchgehend nach der z-förmigen Gebäudeform verlegt werden. Bahnenware, Fliesen und Stanzlinge waren flexibel zu handhaben. Unser Büro Lepel & Lepel hat schon einige Projekte mit Carpet Concept realisiert – und wie immer sind wir mit der Zusammenarbeit höchst zufrieden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.